INTERNATIONALE MARTIN LUTHER STIFTUNG

Der Tägliche Luther

Dienstag, der 24. April

Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten.

Auslegung Martin Luthers ...

Umschlag vom "Luther Brevier"
Bild vom Umschlag vom "Luther Brevier"

Der Tägliche Luther

Dienstag, der 24. April

Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten.

Psalm 138,7

Als Gott seinen Sohn zum König machen wollte, fing er an mit großen Wundern und Kraft. Aber da es zum Besten gelingen sollte, ließ er ihn am Kreuz sterben wie einen verzweifelten Bösewicht. Doch so schaffte er es, dass er, als alle Vernunft an ihm verzweifelt hatte, hervor trat und für ewig König wurde. Wie den Kindern Israel, als sie mitten im Tode standen ohne alle Hilfe und Rat, riss er das Meer auseinander, damit sie trocken hindurchgehen konnten. So geht es auch mit uns: Wenn wir ihn anrufen, errettet zu werden vom Tode, so führt er uns erst hinein. Solches tut er nur darum, damit die Vernunft zu Schanden werde, da sie nicht glauben, sondern wissen will, wie, wo und wann - auf dass der Glaube Raum habe und Gott allein machen lasse. Gottes Werke sind nicht wie Menschenwerke, sondern scheinbar ganz und gar widersinnig: Wenn etwas aufgehen soll, so geht es vorher unter.

Schriften, 24. Bd., S. 574b

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Der oben zitierte Bibelvers nach der Übersetzung Martin Luthers entstammt der revidierten Fassung von 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, ©1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.