Internationale Martin Luther Stiftung

Der Tägliche Luther

Freitag, der 2. Dezember

(...) und lasst uns aufbrechen und nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist, auf dem Wege, den ich gezogen bin.

Auslegung Martin Luthers ...

Der Tägliche Luther

Freitag, der 2. Dezember

(...) und lasst uns aufbrechen und nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist, auf dem Wege, den ich gezogen bin.

1. Mose 35,3

Opfern ist in Wahrheit nichts anderes als Gott danken und loben, dass er unser Gott ist. Der uns nach seiner Verheißung erhören wolle und bei uns sei in der Trübsal und uns errette aus dem Tode. Und dass man ihm danke, dass er uns bisher versorgt und bewahrt hat und zukünftig auch versorgen will, selbst wenn er uns weit über unser Vermögen hinaus prüft. Eben mit solchem Ziel werden die Kirchen erbaut. Wenn aber dieses Opfer nicht da ist, dann sollten die Kirchen billige Kuh- und Schweineställe genannt werden, nicht aber Altäre und Kirchen. Denn dazu ist es uns aufgegeben: dass man in der Kirche zusammenkommt, um darin die Menschen von Gott zu lehren, der uns in Versuchung bringt: zu unserem Nutzen. Das ist die Predigt vom Glauben, von der Geduld und von Gottes Gnade und wie er die Seinen führt und regiert.

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Der oben zitierte Bibelvers nach der Übersetzung Martin Luthers entstammt der revidierten Fassung von 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, ©1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.